Etwas mittig zentrieren mit Flexbox – horizontal und vertikal in drei Zeilen
Das alte „wie zentriere ich einen Div vertikal?" ist mit Flexbox endgültig gelöst. Drei Zeilen genügen. Ich zeige dir das Grundmuster, den Unterschied zwischen justify-content und align-items und warum gap besser ist als margin.
„Wie zentriere ich einen Kasten horizontal und vertikal?" war jahrelang die meistgestellte CSS-Frage. Mit Flexbox sind es heute drei Zeilen.
Das Grundmuster
.box {
display: flex;
justify-content: center; /* zentriert auf der Hauptachse (waagerecht) */
align-items: center; /* zentriert auf der Querachse (senkrecht) */
min-height: 100dvh; /* Container muss eine Höhe haben */
}<div class="box">
<div class="karte">Ich sitze exakt in der Mitte.</div>
</div>Das war's. Der Inhalt sitzt mittig – egal wie groß er ist.
Der Merksatz zu den zwei Achsen
justify-contentwirkt entlang der Hauptachse (beiflex-direction: rowalso waagerecht).align-itemswirkt entlang der Querachse (dann senkrecht).
Drehst du die Richtung auf flex-direction: column, tauschen die beiden ihre Bedeutung – das ist der häufigste Stolperstein. Merke dir: justify = in Flussrichtung, align = quer dazu.
Abstände: gap statt margin
Wenn mehrere Elemente nebeneinander liegen, setzt du die Abstände nicht mehr per margin, sondern mit gap:
.leiste {
display: flex;
gap: 16px; /* gleichmäßiger Abstand zwischen allen Kindern */
flex-wrap: wrap; /* bricht auf schmalen Screens sauber um */
}gap erzeugt keine störenden Ränder am Anfang oder Ende und braucht keine „letztes Element ohne margin"-Ausnahme mehr. Zusammen mit flex-wrap: wrap wird die Leiste automatisch mobil-tauglich.
Flexbox ist mein Standard-Werkzeug für Leisten, Karten und Zentrierung. Mehr HTML- & CSS-Snippets findest du auf code.bymw.de.
Quellen
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