Terminal-Snippets
Alle Snippets für Terminal — copy-&-paste-fertig, erklärt und aus der Praxis.
getopts – Skript-Parameter, die sich wie richtige Befehle anfühlen
$1, $2, $3 funktioniert genau so lange, bis man einen Parameter weglassen will. Mit getopts bekommt dein Skript benannte Optionen, eine Hilfe und eine klare Fehlermeldung – in fünfzehn Zeilen.
awk – Spalten herausziehen und Summen bilden, direkt im Terminal
Wie viele Bytes hat mein Server heute ausgeliefert? Welche IP taucht am häufigsten im Log auf? Für solche Fragen muss man keine Datei herunterladen und in Excel öffnen – awk beantwortet sie in einer Zeile.
SSH bequemer machen – ~/.ssh/config und Port-Tunnel
Statt jedes Mal die lange ssh-Zeile zu tippen, hinterlegst du deine Server einmal in ~/.ssh/config. Und mit einem Port-Tunnel erreichst du eine entfernte Datenbank lokal, als liefe sie auf deinem Rechner. Zwei Dinge, die ich täglich nutze.
Suchen & Ersetzen im Terminal mit sed
Einen Text in vielen Dateien austauschen, ohne jede von Hand zu öffnen – das erledigt sed in einer Zeile. Ich zeige dir das Grundmuster, wie du es sicher in mehreren Dateien anwendest und warum du vorher immer erst ohne -i testest.
REST-APIs im Terminal testen mit curl
Bevor ich eine API in die App einbaue, teste ich sie im Terminal mit curl – GET, POST mit JSON, Header und Auth-Token. Ich zeige dir die Handvoll Flags, mit denen du jeden Endpunkt in Sekunden ausprobierst.
Backups im Terminal mit tar – packen, entpacken, anschauen
tar ist das Standardwerkzeug, um Ordner in eine einzige (komprimierte) Datei zu packen – ideal für schnelle Backups vor einem Deploy. Ich zeige dir die vier Aufrufe, die du wirklich brauchst, und wie du die kryptischen Flags endlich behältst.
JSON im Terminal verarbeiten mit jq
APIs antworten mit JSON – und dann? Mit jq filterst, formatierst und transformierst du JSON direkt im Terminal, ganz ohne Wegwerf-Skript. Ich zeige dir die Handvoll jq-Ausdrücke, die ich beim Debuggen von APIs jeden Tag brauche.
Ordner sicher übertragen und deployen mit rsync
rsync kopiert nur, was sich wirklich geändert hat – ideal fürs Deployen einer Website oder ein schnelles Backup. Mit --dry-run siehst du vorher genau, was passieren würde, bevor etwas überschrieben oder gelöscht wird.
Viele Dateien auf einmal bearbeiten mit find und xargs
find sucht Dateien nach Namen, Alter oder Größe – und mit xargs schickst du die Treffer stapelweise an einen anderen Befehl. So löschst, verschiebst oder konvertierst du hunderte Dateien mit einer Zeile. Inklusive der wichtigsten Sicherheits-Regel.
Im ganzen Projekt suchen mit grep -rn (und warum ripgrep schneller ist)
„Wo steht dieser Text nochmal?" – mit grep -rn durchsuchst du in Sekunden dein ganzes Projekt inklusive Zeilennummern. Und mit ripgrep (rg) geht es noch schneller, weil es .gitignore automatisch beachtet.
429 bei KI-APIs richtig behandeln – Retry mit Exponential Backoff (Bash)
Jede KI-API (Claude, OpenAI, Gemini) drosselt mit HTTP 429, wenn du zu schnell anfragst. Wer sofort stur weiterhämmert, wird noch länger blockiert. So respektierst du den Retry-After-Header und wartest exponentiell.
Robustes Bash-Grundgerüst mit set -euo pipefail
Ein Shell-Skript, das bei Fehlern einfach weiterläuft, ist gefährlich. Mit set -euo pipefail und einem sauberen Grundgerüst bricht dein Skript beim ersten Problem sicher ab.